Filmausschnit aus dem Film: Eine Krankheit wie ein Gedicht

Eine Krankheit wie ein Gedicht

Deutschland 2026

Drogeninduzierte, chronifizierte, schizo-affektive Psychose des manischen Formenkreises, Typ polytox, kein morphin Typ – das ist die Diagnose meines Vaters. Das bedeutet, dass er immer wieder denselben Kreislauf durchlebt: drogen-induzierte Psychosen, Ausnüchterung in Psychiatrien, depressive Scham. Während der Psychosen ist er unberechenbar und gewalttätig. Für mich ist er jedoch nicht nur ein Täter, dessen Taten ich verurteile, sondern auch ein Mensch, den ich liebe, und ein Künstler, den ich bewundere. Seine Innenwelten hat er in Fotografien, Malereien und Skulpturen verewigt. Unsere Beziehung wird in Kunst, einem Comicbuch, festgehalten. Er kämpft gegen sich selbst, seine Krankheit und gegen das System. Der mehrfache Publikumspreisgewinner erzählt mit Wärme, Humor und großer visueller Kraft von umgekehrten Eltern-Kind-Rollen.

Filmfestivals und Auszeichnungen: Max-Ophüls-Preis 2026: Publikumspreis • Internationales Frauenfilmfestival Dortmund/Köln 2026: Publikumspreis • Kinofest Lünen 2026: • dokka - dokumentarfestival Karlsruhe 2026: • Neiße Filmfestival 2026:

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