Sechs Computerspielabhängige in Therapie. Auf ihren Körpern sitzen Avatargesichter aus einem Leben davor. Einer hat einen Löwenkopf auf, einer ein abgestoßenes Horn am Helm, ein dritter weibliche Gesichtszüge, blau eingefärbt. Einer sagt: „Man weiß, der Charakter der Maske ist akzeptiert, aber kann ich als Person überhaupt noch akzeptiert, geliebt werden?" Dazwischen Bert te Wildt, Leiter der psychosomatischen Klinik Kloster Dießen, ohne Maske. Er therapiert junge Menschen, die sich in den unendlichen Weiten des Internets verloren haben, und zeigt Wege auf, um sich analoge Spielräume zurückzuerobern. Das ist komplex, denn wir sind das Produkt von Produkten, von denen wir glauben, dass wir sie konsumieren, aber es ist genau andersrum: Sie konsumieren uns.
Weitere Informationen für Fachbesucher:innen
Vorstellungen
-
Game over , Fassung: deutschsprachige Originalfassung
90 Min. • Deutschland 2026
Kalendereintrag herunterladen (iCal)Ort: Passage Kinos