Mehmet verkauft Falafel, Martina betreibt einen Kiosk und Stefan repariert Autos. Und jedes Wochenende strömen junge Menschen in die Clubs, die Juri, Daniel, Ute und andere unter der Sternbrücke betreiben – einer über hundert Jahre alten Eisenbahnbrücke mitten im Hamburger Schanzenviertel. Doch ihre Zeit hier läuft ab: Die Brücke soll abgerissen und neu gebaut werden. Was folgt, bewegt ein ganzes Viertel. Denn die Pläne werfen Fragen auf, die aus Städten weltweit bekannt sind: Wer gestaltet die Stadt? Ist noch Platz darin für Subkultur und für bezahlbares Leben? Und ganz persönlich: Wie hält man durch, wenn man weiß, dass sich alles verändern wird – aber nicht weiß wann? Die Protagonist*innen begegnen dieser Ungewissheit auf ihre eigene Weise. Manche suchen das Gespräch, manche nehmen still Abschied von einem Ort, den sie liebgewonnen haben. Und manche kämpfen – unermüdlich und laut auf der Straße.
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