Filmausschnit aus dem Film: Euphoria

Euphoria

Deutschland/USA 2026

Fliegende Kamera, fulminante Musik, messerscharfe Dialoge und Cate Blanchett als diabolischer Tiger: Julian Rosefeldt zelebriert in seinem nach MANIFESTO zweiten Spielfilm EUPHORIA Kapitalismuskritik als elegante, surreale Filmoper in fünf Akten. Die dystopisch-knisternde Stimmung erinnert an Filme wie BLADE RUNNER oder KOYAANISQATSI. Für seine neue Arbeit hat sich Julian Rosefeldt die Geschichte des Kapitalismus vorgenommen, und dafür mal düstere, mal theatralisch-absurde Bilder geschaffen. In fünf spektakulär inszenierten, lose miteinander verbundenen Episoden greift der Berliner Filmkünstler gängige Diskurse auf – etwa warum der Kapitalismus bis heute alternativlos scheint und selbst für diejenigen, die seine zerstörerische Allmacht erkennen, weiterhin so verführerisch und unwiderstehlich bleibt.

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