Amos Ritter glaubte einst an Frieden zwischen Juden und Palästinensern und engagierte sich als Arzt ehrenamtlich in palästinensischen Dörfern im Westjordanland. Doch 2024 emigriert er in das Land, aus dem seine jüdischen Vorfahren 1939 vor dem Nazi-Regime fliehen mussten. Das Leben in Israel habe sich verändert, es mache ihn „krank“. Er verlässt Haifa und kommt mit Sohn Eran nach Deutschland. Als seine Frau Michal 2022 an Krebs stirbt, bleibt die Hälfte ihrer Asche in Haifa, während der andere Teil in einem Ruhewald an der Mosel beigesetzt wird. „Wo sind meine Wurzeln?“, fragt Amos. In Hamburg versucht er, Antworten zu finden, zusammen mit seinen Geschwistern aus Israel. Israeli, Deutscher, Jude – Amos sagt: „Ich bin einfach ein Mensch. Ich bin Amos.“ Wir erleben Amos bei seinem Neuanfang in Deutschland – zwischen Trauma, Hoffnung und der Sehnsucht nach Frieden.
Filmfestivals und Auszeichnungen: Heimat Europa Filmfestspiele 2026: Official Selection • Taunus Filmfest Taunale 2026: Honorable Mention
Vorstellungen Verfügbar in FKM Video Library
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